Das sind wir

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

 

Nach Vorbereitungs- und Gründungsphase haben wir nun in der Aufbauphase mit den wesentlichen Kammeraufgaben begonnen. Dafür war die Erstellung der Ihnen nun vorliegenden Satzungen und Ordnungen unerlässlich.
Die Abstimmung über die Hauptsatzung, Melde- und Beitragsordnung sowie auch die Freigabe der Haushaltsplanung, wurde über Ihr gewähltes „Parlament der Pflegenden“, der Vertreterversammlung, durchgeführt.

Es waren jetzt die ersten, nach demokratischen Prinzipien funktionierenden Schritte zu einer berufsständischen Vertretung, die mit einer Stimme für die Pflege in Rheinland-Pfalz spricht. Diese Art der Demokratie ist für uns neu: Die Vertreterversammlung muss die neue Herausforderung, aktiv politisch zu gestalten und zu wirken, annehmen und die von den Mitgliedern verliehene Rolle übernehmen.


Nur in Kammerstrukturen können wir Pflegende unser Berufsrecht festlegen und damit unseren Berufsstand weiterentwickeln. Berufsrechtliche Festschreibungen wirken sich indirekt auch auf Aspekte der Pflegeleistungserbringung vor Ort aus.


Jetzt gilt es, weiter anzukommen und den intensiven Dialog auch bei externen Partnern im Gesundheitswesen wie Politik, Berufsverbänden, Gewerkschaften, Kostenträgern und anderen Kammern, aber auch bei Trägerverbänden, Pflegeunternehmen und letztlich den Arbeitgebern der Mitglieder zu führen. Auch dort findet die direkte berufspolitische Interessenvertretung statt.

 

 

100% für dich

6 gute Gründe dabei zu sein

Die Pflegekammer unterstützt mich ganz konkret mit einem umfassenden Angebot an Beratungs- und Serviceleistungen


Das bedeutet:

Sie veröffentlicht Stellungnahmen zu aktuellen fachlichen und ethischen Themen meiner Pflegepraxis. Sie richtet eine Schutz- und Schiedsstelle für Streitfälle ein. Sie leistet kompetente Beratung in meinen beruflichen Fragen.

100% für dich

6 gute Gründe dabei zu sein

Die Pflegekammer entwickelt eine moderne Berufsordnung, auf die ich mich berufen kann


Das bedeutet:

Sie stellt klar, was es heute heißt, professionell Pflegende/r zu sein. Sie legt Aufgaben und Verantwortlichkeiten fest, die ich im beruflichen Alltag übernehmen muss. Sie beschreibt Rechte, die ich als professionell Pflegende/r habe und einfordern kann.

100% für dich

6 gute Gründe dabei zu sein

Die Pflegekammer trägt massgeblich zur Qualitätsentwicklung der Pflege bei


Das bedeutet:

Sie setzt sich für die Entwicklung und Verbreitung von Qualitätsstandards in der Pflege ein. Sie setzt Fachausschüsse ein, die sich mit Fragen der Qualitätsentwicklung in der Pflege auseinandersetzen. Sie fördert eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Berufsbildes.

100% für dich

6 gute Gründe dabei zu sein

Die Pflegekammer vertritt meinen Berufsstand in der Öffentlichkeit


Das bedeutet:

Sie nimmt Stellung zu aktuellen Fragen der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung. Sie liefert Beiträge zu einer wertschätzenden Diskussion der Pflege in der Öffentlichkeit. Sie bezieht Position, wenn das Ansehen des Berufsstandes Pflege gefährdet ist.

 

 

100% für dich

6 gute Gründe dabei zu sein

Die Pflegekammer vertritt meine Interessen in der Politik


Das bedeutet:

Sie wird zukünftig in alle Entscheidungsprozesse zu pflegerelevanten Gesetzen und Verordnungen auf Landesebene einbezogen. Sie setzt sich für notwendige Rahmenbedingungen in der Pflegepraxis ein, um die Berufsausübung gewährleisten zu können. Sie wird sich mit anderen Landespflegekammern gemeinsam um eine starke Stimme und Beteiligung auf Bundesebene einsetzen.

 

100% für dich

6 gute Gründe dabei zu sein

DIe Pflegekammer regelt und entwickelt die Fort- und Weiterbildung auch für mich


Das bedeutet:

Sie entwickelt ein zukunftsfähiges Fort- und Weiterbildungssystem für die Pflegeberufe in Rheinland-Pfalz. Sie legt geeignete Fort- und Weiterbildungen fest, so dass ich immer weiß, was für mich in Frage kommt. Sie bietet mir ein modernes System und fortschrittliche Dienstleistungen zur bequemen Dokumentation meiner Fort- und Weiterbildungen an.

 

Aufbau- und Gründungsphase

Rechtliche Grundlagen der LPflK RLP

Heilberufsgesetz (HeilBG) vom 19. Dezember 2014

Mit der einstimmigen Verabschiedung des Heilberufsgesetzes durch den rheinland-pfälzischen Landtag im Dezember 2014 ist die Landespflegekammer errichtet worden. Seit dem 01. Januar 2016 haben die Pflegenden im Land damit eine kraftvolle Interessenvertretung erhalten. Die für den Aufbau der Landespflegekammer relevanten Paragraphen finden Sie unter § 111 HeilBG. Im Übrigen gelten die §§ des HeilBG wenn nicht anders beschrieben auch für die Landespflegekammer.

Aktuelle Fassung des HeilBG online

 

Hauptsatzung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (LPflK-RLP)

Mit der Verabschiedung der Hauptsatzung hat sich die erste Vertreterversammlung der rheinland-pfälzischen Landespflegekammer in Mainz erfolgreich konstituiert. Die gewählten Mitglieder hatten sich am 25. und 26. Januar zur ersten Sitzung in Mainz eingefunden und damit den Grundstein für eine kraftvolle Interessenvertretung für die Pflegenden im Land gelegt.

Meldeordnung

Für Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Altenpflegerinnen und Altenpfleger, die in Rheinland-Pfalz ihren Beruf ausüben (Pflichtmitglieder), besteht ab dem 01.01.2015 die Pflicht, sich als Mitglied der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz registrieren zu lassen.

Beitragsordnung

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (LPflK-RLP) erhebt zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben nach dem Heilberufsgesetz (HeilBG) Beiträge von ihren Mitgliedern. Beitragspflichtig sind auch freiwillige Mitglieder (§ 3 Abs. 3 Hauptsatzung) und die sonstigen freiwilligen Mitglieder (§ 3 Abs. 4 Hauptsatzung). Sie zahlen einen Beitrag nach der Einteilung in Beitragsklassen.
Die Zuordnung der Mitglieder in die Beitragsklassen finden Sie hier:

Aufwands- und Entschädigungsordnung

Die Kammermitglieder sind ehrenamtlich in der Vertreterversammlung, im Vorstand und den Ausschüssen der Landespflegekammer tätig. Sie erhalten für ihre Tätigkeit eine Erstattung der nachgewiesenen Reise-, Übernachtungs- und Nebenkosten sowie eine angemessene Aufwandsentschädigung.

Gebührenordnung

Grundsätzlich ist die Tätigkeit der Landespflegekammer (Kammer) für ihre Mitglieder über den Haushalt der Kammer abgedeckt. Diese Gebührenordnung regelt Anlass und Umfang der Fälle, in denen Gebühren und Auslagen erhoben werden.

Downloads

Die Landespflegekammer ist, wie alle Heilberufskammern, als Körperschaft des öffentlichen Rechts aufgebaut. Dadurch kann sie hoheitliche Aufgaben wahrnehmen. Das bedeutet, dass die Pflegenden zum ersten Mal über ihre Kammer alle wichtigen Angelegenheiten in Eigenverantwortung regeln können. Dazu gehören beispielsweise die Festlegung von Qualitätsstandards in der Berufsordnung oder die Regelung der Fort- und Weiterbildung.

Pressekontakt
David Dietz
Telefon: 06131.32 73 824
david.dietz@pflegekammer-rlp.de

Postkarten

Pflegekammer - literatur

Kellnhauser, E.
 Der Gründungsprozess der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz Vorgehensweise
Registrierung der Mitglieder & Wahl der Vertreterversammlung.

Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover Juli 2016

Kuhn, A.
 Die Errichtung einer Pflegekammer in Rheinland-Pfalz:
Der fehlende Baustein zur Professionalisierung? Springer, Heidelberg 2016

Hanika, H.
 Ihre erfolgreichen Pflegekammern in Deutschland und Europa.
Garanten der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und legitime Selbstverwaltung der professionell Pflegenden Broschiert. Steinbeis-Transfer Institut, Berlin 2015

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK):
Südost, Stimme der Pflege weichgespült, PM vom 9.2.2015 und BAY.ARGE, Pflegekammer oder Pflegering? – BAY.ARGE setzt auf korrekte Information, PM vom 23.11.2015.

Martini, M. 
Die Pflegekammer - verwaltungspolitische Sinnhaftigkeit und rechtliche Grenzen.
(Schriften zum Gesundheitsrecht). Duncker&Humbold, Berlin 2014

Roßbruch, R.: Zur rechtlichen Zulässigkeit von Pflegekammern unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte
Pflichtmitgliedschaft, Versorgungswerk, Aufgabenübertragung sowie deren Sinnhaftigkeit, Pflegerecht, 9/2013, 2013a, S. 530-542.

Kellnhauser, E.
 Krankenpflegekammern und Professionalisierung der Pflege
Ein internationaler Vergleich mit Prüfung der Übertragbarkeit auf die Bundesrepublik Deutschland.
Ursula Zawada Fachverlag, Düsseldorf 2012.

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Ansprechpartner

Geschäftsstelle der Landespflegekammer
Rheinland-Pfalz (KdöR)
Große Bleiche 14-16

55116 Mainz
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 Uhr
Telefon: 06131.32 73 80, erreichbar von 08:00 bis 17:00 Uhr
Fax: 06131.32 73 899
info@pflegekammer-rlp.de

 

Bankverbindung
Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (KdöR)
Bank für Sozialwirtschaft
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IBAN: DE13 5502 0500 0001 3950 00