25.01.2018, Mainz

Aufbau der Bundespflegekammer geht weiter

Gründungskonferenz beschäftigt sich auch mit inhaltlichen Fragen

„Mit der Bundespflegekammer wird ein Forum geschaffen, in das sich alle echten Landespflegekammern – also demokratisch legitimierte und autonome Körperschaften des öffentlichen Rechts -einbringen und unter Beteiligung des Deutschen Pflegerates die Selbstverwaltung für die Berufsgruppe organisieren können. Damit bekommen die professionell Pflegenden endlich eine kraftvolle Stimme auf Bundesebene“, betonen die Mitglieder der Gründungskonferenz, die zur Mitarbeit am Aufbau der Bundeskammer aufrufen.

Die Gründungskonferenz der Bundespflegekammer ist auf einem guten Weg. Die  Gründungskonferenz  ist in der vergangenen Woche  zu einer Sitzung in Berlin zusammengekommen. Damit ist im gerade angebrochenen Jahr das Thema Pflegekammer für ganz Deutschland weiterhin auf der politischen Agenda.

Den Aufgaben der Gründungskonferenz nachkommend, wurden Rahmen und die Struktur der Bundespflegekammer  konzeptioniert. Die Hauptsatzung, quasi das Grundgerüst der Kammer,  ist hierbei ein wesentliches Element. Auch die relevanten Fragen zur Kostenaufstellung befinden sich in Erarbeitung. Die Gründungskonferenz berücksichtigt in ihrer Arbeit zwei Zeithorizonte: kurzfristig die Gründungsphase und mittelfristig einen Zeitpunkt zu dem in (fast) allen Bundesländern Pflegekammern existieren werden.

Zum Deutschen Pflegetag vom 15. bis 17. März dieses Jahres werden erste Ergebnisse vorliegen und präsentiert werden. Die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren. Im Vordergrund werden die Aufgaben der Bundespflegekammer und die damit verbundenen Chancen für die beruflich Pflegenden stehen.

„Die bestehende und die in Gründung befindlichen Landespflegekammern werden nicht den Fehler begehen, in wesentlichen Themen der Pflege, wie einer Berufs- oder Weiterbildungsordnung unabgestimmt zu handeln. Durch die Bundespflegekammer sichern wir auch auf diesen Themenfeldern eine hohe Qualität im Sinne der Menschen, die Pflege benötigen und der Berufsangehörigen selbst. Wir werden uns nicht in föderalen Strukturen verlieren, sondern mit starker Stimme bundesweit agieren.“

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