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FRAGEN UND ANTWORTEN ZUR Überprüfung des Beitragsverfahrens

Zur aktuellen Überprüfung des Beitragsverfahrens und zur Änderung der Selbsteinstufungsgrundlage der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz finden Sie folgende aktuelle Fragen und Antworten

Fragen und Antworten zur neuen Weiterbildungsordnung

Die Weiterbildungsordnung der Landespflegekammer ist neu und nach modernsten Strukturen angelegt. Lernen Sie hier die wichtigsten Eckpunkte kennen.

Hier werden die häufigsten Fragen zur Weiterbildungsordnung beantwortet, die bei der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz sowohl von Mitgliedern als auch von Pflegekräften aus dem ganzen Land im Vorfeld schon gestellt wurden.

Zum Beispiel: Was ändert sich durch die neue Weiterbildungsordnung konkret? Sind Weiterbildungen, die im Ausland absolviert wurden, auch in Rheinland-Pfalz gültig? Besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung auch in Teilzeit zu absolvieren und wenn ja, innerhalb welches Zeitraumes? Was ist der Unterschied zwischen Fort- und Weiterbildung?

Auslagen laut Hauptsatzung für Mitglieder der Landespflegekammer

Gemäß der Hauptsatzung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz können Mitglieder für die Dauer von vier Wochen die Finanz- und Haushaltspläne der Landespflegekammer einsehen.

In diesem Jahr werden vom 27. Februar bis zum 27. März 2020 sowohl der Haushaltsplan 2020 sowie der Jahresabschluss 2018 zur Einsichtnahme ausgelegt.

Mitglieder können zu den Geschäftszeiten der Geschäftsstelle die Unterlagen jederzeit einsehen. Um Wartezeiten zu vermeiden, wäre eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter: info@pflegekammer-rlp.de hilfreich.

Veröffentlicht am 20.01.2020

Presse

Lockerungen über Festtage sind kein Freifahrtschein

Bundeskanzlerin Merkel berät weiteres Vorgehen mit Länderchefs – Solidarisches Handeln wichtiger denn je

„Eine Lockerung des Kontaktverbots über die Festtage wäre menschlich betrachtet sicher nachvollziehbar, darf aber keineswegs dazu führen, dass wir uns in falscher Sicherheit wiegen und die Gesamtsituation unterschätzen. Die weiterhin hohe Infektionsrate und die steigenden Todeszahlen sind der eindeutige Beleg dafür, dass uns noch eine schwierige Zeit bevorsteht. Dabei müssen wir vor allem an die systemrelevanten Sektoren denken. Immer mehr Kliniken und Pflegeeinrichtungen geraten an ihre Belastungsgrenzen. Wem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zuwider ist, der soll sich bitte in die Lage einer Pflegefachperson versetzen, die jeden Tag an vorderster Front für die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung kämpft. Aus Sicht der Landespflegekammer gefährden Maskenverweigerer und sogenannte Corona-Leugner die gesundheitliche Versorgung in der Gesellschaft und zudem noch das gesundheitliche Wohlergehen unserer Berufsgruppe“, so Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Weiterer Schlag ins Gesicht für beruflich Pflegende?

Einigung nötig zur Auszahlung der Corona-Sonderprämien in Krankenhäusern – Einmalzahlungen dürfen nicht von Vergütungsproblematik in der beruflichen Pflege ablenken

„Die Ausweitung der Corona-Sonderprämien auf den Bereich der Pflege im Krankenhaus war ein wichtiges politisches Signal. Gerade in Kliniken ist das Infektionsrisiko für beruflich Pflegende besonders hoch, sodass dieser Beschluss mehr als notwendig war. Auch wenn wir die einmalige Auszahlung von Bonuszahlungen weiterhin als unzureichend betrachten, sollten diese Finanzmittel nicht einfach ausgeschlagen werden. Die ablehnende Haltung einiger Personalvertretungen sowie die Inflexibilität der Einrichtungsträger sind hier weniger hilfreich. Zunächst stellt man also Pflegefachpersonen durch die Idee einer Prämienauszahlung politisch ruhig. Im Nachgang werden dann jedoch durch Hintertüre die zur Verfügung gestellten Boni wieder verwässert, indem auch andere Berufsgruppen im Krankenhaus einbezogen werden. Neben all den mühseligen Diskussionen rund um die Finanzierung ist dies nun eine weitere Zumutung“, so Andrea Bergsträßer, Vorstandsmitglied der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Der Einsatz infizierter Pflegefachpersonen muss vermieden werden

In einigen Bundesländern wird positiv getestetes Pflegepersonal eingesetzt – Situation in der Langzeitpflege spitzt sich zu

„Einen Einsatz positiv getesteter Pflegefachpersonen betrachte ich als sehr kritisch. Mit dieser Maßnahme würde man das gesundheitliche Wohlergehen einer Berufsgruppe aufs Spiel setzen, die ohnehin schon besonders gefährdet ist. Der Krankheitsverlauf nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist zudem oft unberechenbar, sodass schwere Symptome auch erst später auftreten können. Es fehlen derzeit die Belege dafür, ob schwere körperliche Betätigung, die in der Pflege üblich ist, nicht schwere Erkrankungsfälle befördern kann. Daneben kann der Einsatz infizierter Pflegefachpersonen dazu führen, dass im schlimmsten Fall die gesamte Belegschaft ausfällt und somit die pflegerische Versorgung in der jeweiligen Einrichtung oder Klinik gefährdet wird“, so Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Jede Hilfe zählt

Bereits 2.100 Pflegefachkräfte in Intensivpflege geschult, weitere 1.500 Fortbildungen werden angeboten – Gemeinsames Handeln in den nächsten Wochen entscheidend

„Der Austausch zwischen politischen Akteuren und Vertretern der professionellen Pflege war selten so wichtig wie heute. Aus diesem Grund freue ich mich ganz besonders über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Gemeinsam haben wir bislang in Qualifizierungskursen und Fortbildungen über 2.100 Pflegefachkräfte in der Intensivpflege geschult. Die gute Nachricht ist, dass derzeit weitere 1.500 Fortbildungen angeboten werden. Wir sind uns sicher, dass die Schnellqualifizierungen einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Klar ist jedoch auch, dass die Arbeit damit nicht getan ist und weitere Maßnahmen zur Entlastung des Pflegepersonals umgesetzt werden müssen. So könnten die örtlichen Gesundheitsdienste, wie bereits gefordert, Personal für Testungen zur Verfügung stellen“, so Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Archiv Pressemitteilungen

Pressekontakt

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
Benjamin Henze
Große Bleiche 14-16
55116 Mainz
Telefon: 06131.32 73 828
benjamin.henze@pflegekammer-rlp.de

Stellenangebote

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (KdöR) sucht ab sofort eine Werkstudentin (w/m/d) für den Geschäftsbereich Bildung befristet für 3 Monate.

Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie als PDF-Datei hier.

 

Stellungnahmen

Gemeinsame Stellungnahme der Heilberufskammern Rheinland-Pfalz

Gemeinsame Stellungnahme der Heilberufskammern Rheinland-Pfalz zum Gesetzentwurf der Landesregierung Fünftes Landesgesetz zur Änderung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (LBKG)

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Stellungnahme zum PsychKHG sowie zur Änderung des MVollzG

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz begrüßt die Novellierung des derzeitigen Landesgesetzes für psychisch kranke Personen (PsychKG) sehr, da sich sowohl durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Zulässigkeit von Fixierungen und anderen Entwicklungen im Bereich der Psychiatrie, die Notwendigkeit einer Anpassung ergeben haben.

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Stellungnahme zur Errichtung der Landespflegekammer Baden-Württemberg

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (LPflK RLP) begrüßt die Initiative des Gesetzgebers in Baden-Württemberg zur Etablierung einer dortigen Pflegekammer. Hervorzuheben ist insbesondere die vollumfängliche Gleichstellung der Landespflegekammer mit den bislang bestehenden Heilberufe-Kammern und den damit einhergehenden gleichen Rechte und Pflichten.

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Literatur zum Thema Pflegekammer

Pro und Contra: Das falsche Signal? Hans-Josef Börsch zu Mindeststandards in der Altenpflegehelferausbildung
Vincentz-Verlag, Altenpflege 8.2018 | 43. Jahrgang | www.altenpflege-online.net

Kellnhauser, E.
 Der Gründungsprozess der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz Vorgehensweise
Registrierung der Mitglieder & Wahl der Vertreterversammlung.

Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover Juli 2016

Weidner, Frank; „EIN AMBITIONIERTES PROGRAMM FÜR 2015“
Bibliomed Verlag; Die Schwester Der Pfleger: 54. Jhrg.4|15; S 78-80

Bergsträßer, Andrea; Kuhn, Andrea; „Ein schlagkräftiges Instrument“

Bibliomed Verlag; Die Schwester Der Pfleger: 56. Jhrg.5|17; S 32-35

Kellnhauser, Edith; Erfolgreich trotz Widerstand

Kohlhammer Pflegezeitschrift 2015: 68. Jhrg. Heft 5; S. 262-266

Weidner, Frank; DER GROSSE BLUFF DER KAMMERGEGNER
Bibliomed Verlag; Die Schwester Der Pfleger: 54. Jhrg.10|15; S 71-78

Kuhn, A.
 Die Errichtung einer Pflegekammer in Rheinland-Pfalz
Der fehlende Baustein zur Professionalisierung? Springer, Heidelberg 2016

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