Aktuelles

Unterstützung in der Ukraine-Krise

Die Landespflegekammer Rheinland‐Pfalz unterstützt die Initiative #NURSESFORPEACE

„Das International Council of Nurses (ICN), die European Federation of Nurses Associations (EFN) und das European Forum of National Nursing and Midwifery Associations (EFNNMA) verurteilen im Namen von 28 Millionen Pflegefachpersonen weltweit die illegale Invasion in der Ukraine und die militärischen Angriffe auf die ukrainische Bevölkerung auf das Schärfste. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand, ein Ende aller Feindseligkeiten und die Aufnahme intensiver diplomatischer Verhandlungen zur Sicherung des Friedens.

Pflegefachpersonen und andere Mitarbeitende des Gesundheitswesens versorgen und behandeln alle Menschen mit Pflegebedarf ohne Furcht und Bevorzugung: Sie müssen ihre Arbeit geschützt vor Drohungen und Gewalt verrichten dürfen und die Gesundheitseinrichtungen, in denen sie arbeiten, müssen vor Schaden bewahrt werden. Die internationalen Vorschriften und die Genfer Konvention zum Schutz der Gesundheitseinrichtungen und des Gesundheitspersonals müssen beachtet und durchgesetzt werden. [...]  Die Pflegefachpersonen der Welt fordern, dass die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen in der Ukraine geschützt werden. Das kann nur durch einen dauerhaften Frieden erreicht werden, denn Frieden und Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden.“

Die Landespflegekammer schließt sich ausdrücklich der Initiative der internationalen Pflegeverbände an und erklärt sich solidarisch mit allen Kolleg*innen und den Menschen in der Ukraine.

Was können Sie tun?

Geschäftsstelle direkt - Online-Terminvereinbarung

Unsere Geschäftsstelle hat ein neues Angebot geschaffen: Vereinbaren Sie schnell und einfach einen Telefon-Termin mit einem unserer Mitarbeiter. In einem vertraulichen 1:1 Gespräch können Ihre Anliegen direkt mit dem zuständigen Mitarbeiter der Kammer besprochen werden. Dieser ruft Sie zur vereinbarten Zeit auf der von Ihnen angegebenen Nummer an und berät Sie gerne.

Ebenfalls haben Sie die Möglichkeit ein persönliches Nutzerkonto anzulegen, durch das Sie Ihre gebuchten Termine nach einem Log-In ganz bequem verschieben können. Wenn Sie kein Nutzerkonto angelegen möchten, sagen Sie Ihren Termin bei Bedarf bitte ab und vereinbaren einen neuen.

Termine

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Webinare zur Impfpflicht – Danke an alle Teilnehmer!

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme an unseren Webinaren am 19.01.2022 und am 16.02.2022 zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht!

Unsere Experten Jan P. Schabbeck (Fachanwalt für Medizinrecht) und Thorsten Müller (Dipl. Pflegewirt) haben unter der Moderation von Andrea Bergsträßer, Vizepräsidentin der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, viele Fragen rund um die einrichtungsbezogene Impfpflicht beantwortet.

Sie konnten nicht teilnehmen oder benötigen mehr Informationen? Vielleicht wurde Ihre Frage bereits gestellt. Die Videos beider Veranstaltungen können Sie sich hier anschauen.

Presse

Es geht wieder los! Heute startet der Pflegetag Rheinland-Pfalz

Das lange Warten hat ein Ende - Der rheinland-pfälzische Pflegetag gastiert nach drei Jahren Pause wieder in der Mainzer Rheingoldhalle

Heute ist es wieder soweit: Der rheinland-pfälzische Pflegetag geht nach dreijähriger Corona-Pause wieder an den Start. Der Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, Dr. Markus Mai, sieht der größten Pflegekongressmesse im Südwesten mit großer Vorfreude entgegen:

„Der Pflegetag RLP ist für jede Besucherin und Besucher, egal ob Pflegefachperson, Unternehmer, Politiker oder Interessent, eine einzigartige Möglichkeit als Informations- und Vernetzungsplattform in der Welt der Pflege. Die berufliche Pflege steht derzeit zu Recht bei gesundheitspolitischen Debatten im Mittelpunkt. Dieses Momentum müssen wir nun dafür nutzen, um zusammen mit Politik, den Kostenträgern, Berufsverbänden, Gewerkschaften und den Arbeitgeber:innen auf breiter Basis bessere Bedingungen für die professionell Pflegenden durchzusetzen, damit diese ihrem gesellschaftlich relevanten Auftrag, nämlich einer guten Versorgung der Bevölkerung mit hochprofessionellen Pflegeleistungen, auch nachkommen können. Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig und unverzichtbar unsere Berufsgruppe für das deutsche Gesundheitswesen ist. Da müssen jetzt richtig gute Taten folgen, auch das wird Thema sein beim diesjährigen Pflegetag RLP“.

 

Ein absolutes Novum: Die Verleihung des Pflegepreises RLP

Die neue Auszeichnung wird dieses Jahr zum ersten Mal im Rahmen des rheinland-pfälzischen Pflegetages verliehen

Am Vorabend des diesjährigen rheinland-pfälzischen Pflegetages kommt es zu einer Premiere: Durch den Abend begleitet von Moderatorin Lena Reuter wird erstmalig der Pflegepreis Rheinland-Pfalz verliehen. Nach einem Grußwort von Minister Alexander Schweitzer werden in vier Kategorien besondere Persönlichkeiten, Konzepte, innovative Projekte und nachahmenswerte Best-Practice-Beispiele aus Rheinland-Pfalz von der jeweiligen unabhängigen Fachjury geehrt. Dazu Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz:

„Der neue rheinland-pfälzische Pflegepreis stellt dabei dieses Jahr ein Highlight dar. Besonderes Engagement verdient besondere Anerkennung. Bei unserer Vorabendveranstaltung wollen wir durch die Preisverleihung Menschen und Projekte würdigen, die unter anderem das Ansehen der Pflege in der öffentlichen Wahrnehmung stärken oder die Pflege fachlich weiterentwickeln. Dafür könnten wir uns keine bessere Plattform als unseren Pflegetag vorstellen. Wir möchten allen Preisträger:innen gratulieren und bedanken uns recht herzlich bei den Preisstiftern der einzelnen Kategorien“.

 

Überlegungen des Bundesgesundheitsministeriums zur weiteren Ambulantisierung nicht konkret genug

Geringe Personalquote weiterhin als zentrales Problem der beruflichen Pflege zu sehen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plant nach eigener Aussage die "größte Krankenhausreform der letzten 20 Jahre". Dazu gehöre, alle dafür geeigneten Behandlungen als Tagesbehandlung durchführen zu können, was dazu führe, dass belastende Schicht- und Nachtdienste entfallen würden. Deutschland habe gemessen an der Bevölkerung nicht zu wenig Pflegekräfte, sondern setze sie sehr wenig effizient ein, so Lauterbach. Dazu Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz:

„Wir begrüßen zwar jede Maßnahme zur Entlastung des Pflegepersonals. Allerdings müssen diese besser durchdacht sein. Denn Personal wird nur dann nachhaltig frei, wenn die Ambulantisierung auch zu Stationsschließungen außerhalb der regulären Tageszeiten führt. Die Überlegung aus der Regierungskommission zur Krankenhausversorgung, die dann tagesklinisch zu versorgenden Menschen nicht in separaten Einheiten zu versorgen, widerspricht jedoch dieser Tatsache. Schichtdienste und Nachtdienste werden auch nach der Umstellung in einem erheblichen Maße erforderlich sein. Sie stellen auch nicht das zentrale Problem dar. Das ist vielmehr die gemessen an dem Tätigkeitsbereich generell zu geringe Personalquote.“

 

Grundlegende Forderungen der Pflegefachpersonen in Krankenhäusern werden weiter ignoriert

Einbindung des Bundesfinanzministeriums bei pflegepolitischen Fragen unverständlich - PPR 2.0 darf so nicht als finales Instrument zur Pflegepersonalbemessung eingeführt werden

Die Situation in Kliniken und Altenheimen spitzt sich aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen weiter zu. Dabei stellen insbesondere die vielen Personalausfälle die berufliche Pflege vor große Herausforderungen. Mit dem neuen Krankenhauspflege-Entlastungsgesetz (KHPflEG) des Bundesministeriums für Gesundheit soll ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des Pflegepersonals geleistet werden. Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, betrachtet diese Gesetzesinitiative aus Berlin als kritisch:

„Es ist nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum das Bundesfinanzministerium künftig über die Anzahl der Pflege-fachpersonen in Kliniken mitentscheiden soll. Wir befürchten, dass die Verteilung von Geldern zu Lasten des Pfle-gepersonals in Krankenhäusern und der Patienten geht. Das ist nicht hinnehmbar! Weiterhin lehnen wir die blinde Einführung der PPR 2.0 ab, falls diese die Umsetzung eines wirklich bedarfsgerechten Instruments zur Bemessung des Pflegepersonals in der Zukunft verzögert oder verhindert. Wir warnen auch davor, die Wirkung der PPR poli-tisch zu überschätzen. Sie wird nur dann funktionieren, wenn man auch bereit ist, Leistungen massiv zu kürzen, wenn kein Personal vor Ort ist.“

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Pressekontakt

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
Herr Saman Falahat
Große Bleiche 14-16
55116 Mainz
Telefon: 06131 327 38 24
E-Mail: saman.falahat@pflegekammer-rlp.de

Sie möchten künftig unsere Pressemeldungen erhalten? Dann schicken Sie uns gerne eine Mail an: kommunikation@pflegekammer-rlp.de

Stellenangebote

Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten

Ausführliche Informationen rund um die Speicherung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten während des Bewerbungsverfahrens finden Sie in diesem Dokument:

Aktuelles von den Vertreterversammlungen

Am 7. und 8. September fand die konstituierende Sitzung der Vertreterversammlung und somit die erste Versammlung der 2. Legislaturperiode statt. Alle sich daraus ergebenden Informationen erhalten Sie hier:

Auslagen laut Hauptsatzung für Mitglieder der Landespflegekammer

Gemäß der Hauptsatzung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz können Mitglieder den Haushaltsplan und die Jahresrechnung der Landespflegekammer dauerhaft einsehen. Dies ist zu den Geschäftszeiten der Geschäftsstelle jederzeit möglich.

Aktuell stehen zur Einsichtnahme zur Verfügung: Der Haushaltsplan für 2022 und die Jahresrechnung mit Prüfbericht für 2020.

Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir um eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter: info@pflegekammer-rlp.de.

Veröffentlicht am 31.01.2022

Stellungnahmen

Stellungnahme zu aktuellen Gesetzesvorhaben im Bereich der professionell Pflegenden

Die Corona-Pandemie dauert nun schon mehr als zwei Jahre an und neben ihr reihten sich längst weitere Krisen wie der Ukraine-Krieg und die enorm steigenden Energiepreise ein. Viele Menschen fragen sich daher zu Recht, ob die Politik ihrer Verantwortung nachkommen wird und ihnen die entsprechenden Hilfsmaßnahmen zur Verfügung stellt.

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Stellungnahme mit Blick auf die erste Lesung des Vierten Corona-Steuerhilfegesetztes am 08.04.2022

In den letzten Wochen erreichten uns als Landespflegekammer Rheinland-Pfalz vermehrt Beschwerden unserer Mitglieder, der Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz. Die Beschwerden zielen auf die Steuer- und Abgabenerhebung für Corona-Sonderzahlungen, die jetzt teilweise von Unternehmen aufgrund tariflicher Regelungen oder auch freiwillig geleistet werden.

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Haben Sie Fragen?

Ob Interview oder Stellungnahme, ob politische Einschätzung oder Bewertung, ob Fachfrage oder Hintergrundinformation - die Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung stehen Ihnen gemeinsam mit unseren qualifizierten Experten zur Verfügung, damit Sie Ihre Arbeit schnell und zuverlässig erledigen können.

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
Benjamin Henze
Große Bleiche 14-16
55116 Mainz
Telefon: 06131.32 73 828
benjamin.henze@pflegekammer-rlp.de

Literatur zum Thema Pflegekammer

Pro und Contra: Das falsche Signal? Hans-Josef Börsch zu Mindeststandards in der Altenpflegehelferausbildung
Vincentz-Verlag, Altenpflege 8.2018 | 43. Jahrgang | www.altenpflege-online.net

Kellnhauser, E.; Der Gründungsprozess der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz Vorgehensweise
Registrierung der Mitglieder & Wahl der Vertreterversammlung
Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover Juli 2016

Weidner, Frank; „EIN AMBITIONIERTES PROGRAMM FÜR 2015“
Bibliomed Verlag; Die Schwester Der Pfleger: 54. Jhrg.4|15; S 78-80

Bergsträßer, Andrea; Kuhn, Andrea; „Ein schlagkräftiges Instrument“
Bibliomed Verlag; Die Schwester Der Pfleger: 56. Jhrg.5|17; S 32-35

Kellnhauser, Edith; Erfolgreich trotz Widerstand
Kohlhammer Pflegezeitschrift 2015: 68. Jhrg. Heft 5; S. 262-266

Weidner, Frank; DER GROSSE BLUFF DER KAMMERGEGNER
Bibliomed Verlag; Die Schwester Der Pfleger: 54. Jhrg.10|15; S 71-78

Kuhn, A.; Die Errichtung einer Pflegekammer in Rheinland-Pfalz
Der fehlende Baustein zur Professionalisierung? Springer, Heidelberg 2016

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