Die Zukunft der ambulanten und teilstationären pflegerischen Versorgung in Rheinland-Pfalz

I Digitalisierung und Entbürokratisierung

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat das Potenzial die Effizienz und die Qualität der pflegerischen Versorgung erheblich zu steigern. Eine zentrale Herausforderung bleibt dabei dennoch die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation. Trotz technologischer Fortschritte erleben Pflegefachpersonen übermäßigen Dokumentationsanforderungen. Dieser geht oft zu Lasten der eigentlichen Pflegetätigkeit.


Derzeit ist die Pflegedokumentation durch umfassende und oft redundante Dokumentationspflichten gekennzeichnet. Diese Anforderungen resultieren aus einem tief verwurzelten vermeidlichen Misstrauen der Leistungsträger und der politisch Verantwortlichen gegenüber den Pflegefachpersonen. Die Folge ist ein hoher administrativer Aufwand, der Pflegefachpersonen stark belastet und wertvolle Zeit von der direkten, patientennahen Pflege abzieht. Ziel muss es sein, dass so viel wie nötig, aber zugleich so wenig, wie möglich dokumentiert werden muss.

 

Doppeldokumentationen und unnötige, fachfremde Dokumentationen müssen vermieden werden.

 

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