Umfragen & Studien
Studien im Auftrag der Landespflegekammer und Information über externe Forschungsprojekte
Für die pflegerische Praxis wie auch die Pflegepolitik sind wissenschaftliche Erkenntnisse von großer Bedeutung. Forschung und Wissenschaft tragen dazu bei, das pflegerische Fachwissen kontinuierlich zu erweitern und bilden die Grundlage für die kritische Bewertung und Beurteilung von Konzepten, Instrumenten und Methoden und fördern so die Weiterentwicklung der Pflegepraxis und tragen so zu einer sicheren Versorgung bei.
Die Landespflegekammer stützt sich für ihre politische Arbeit auf wissenschaftliche Erkenntnisse, um Handlungsbedarfe für die pflegerische Versorgung und die Berufsgruppe zu identifizieren sowie politische Forderungen und Positionen daraus abzuleiten. Aus diesem Grund gibt die Landespflegekammer selbst Studien in Auftrag oder führt kleinere Umfragen selbst durch.
Unterstützen Sie die Pflegewissenschaft mit Ihrer Studienteilnahme!
Die Landespflegekammer informiert ihre Mitglieder über laufende Studien- und Forschungsprojekte, an denen sie bei Interesse teilnehmen können. Auf diese Weise unterstützt sie Abschluss- und Studienarbeiten sowie größere Forschungsvorhaben.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Lena Lorenz. Ich komme aus dem Ruhrgebiet, lebe selbst seit rund zehn Jahren mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung (rheumatoide Arthritis) und promoviere derzeit an der Universität Witten/Herdecke.
Im Rahmen meiner Doktorarbeit untersuche ich, wie Erwachsene mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen digitale Unterstützungstools im Arbeitsalltag wahrnehmen und nutzen. Der Fokus liegt dabei auf den Arbeitskontexten Pflege und Handwerk. Ziel meiner Forschung ist es, besser zu verstehen, welche Erfahrungen, Bedürfnisse und Einstellungen Betroffene im Umgang mit digitalen Technologien haben.
Meine Studie trägt den Titel:
Technikakzeptanz- und Technik-Einsatz von Rheumapatient:innen und Rheumatolog:innen zu den Themen Rheuma und Arbeitskontext – Eine explorative qualitative Studie am Beispiel digitaler Technologien.
In vertraulichen Einzelinterviews möchte ich mit Betroffenen über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen: Welche digitalen Hilfsmittel werden genutzt? Was hilft im Arbeitsalltag – und wo bestehen Herausforderungen oder Wünsche? Dabei geht es ausdrücklich um individuelle Perspektiven und persönliche Einschätzungen.
Meine Motivation für dieses Forschungsvorhaben ist es, die Stimmen von Arbeitnehmenden mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stärker sichtbar zu machen. Tiefergehende, praxisnahe Erfahrungen sind aus meiner Sicht entscheidend, um zukünftige Forschung anzustoßen und langfristig Verbesserungen im Arbeitskontext zu ermöglichen.
Die Interviews dauern etwa 45 Minuten und finden online über die Videoplattform Zoom statt. Bei Interesse erhalten Sie selbstverständlich ausführliche Informationen zur Studienteilnahme sowie eine Einverständniserklärung inklusive Datenschutzkonzept. Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie diesem Flyer.
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben oder vorab Fragen klären möchten, können Sie sich jederzeit gerne bei mir melden. Ich freue mich sehr über Ihre Anfrage und den persönlichen Austausch.
Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse.
Mit freundlichen Grüßen
Lena Lorenz
Kontaktdaten:
Mobil: 01604088474
E-Mail: Lena.Lorenz@uni-wh.de
Mit der Foschungsarbeit KultPsyG soll ermittelt werden, inwieweit die kulturelle Herkunft von Pflegekräften in Kliniken Einfluss auf das Erleben von Arbeitsbedingungen hat. Zielgruppe sind Pflegekräfte mit und ohne Migrationshintergrund, die in Kliniken tätig sind. Ziel ist es, wertvolle Anhaltspunkte für die Gestaltung guter kultursensibler Arbeitsbedingungen zu finden und so die Arbeit von Pflegekräften in Kliniken zu stärken. Die Befragung steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung und dauert 10 bis 15 min. Ein Ethikvotum und eine Datenschutzerklärung liegen vor.
Link zur Studie: Jetzt teilnehmen: Fragebogen zu Belastung und Kultur
Diese Umfrage wird im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Pflegepädagogik an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin durchgeführt. Sie untersucht den Einsatz von KI in der generalistischen Pflegeausbildung. Unter KI wird hierbei Künstliche Intelligenz verstanden – im Folgenden steht der Begriff insbesondere für generative KI-Anwendungen wie ChatGPT oder vergleichbare Systeme.
Ziel der Umfrage ist es, das Nutzungsverhalten von Lehrer:innen und Dozent:innen an Pflegeschulen zu erfassen sowie Barrieren und Herausforderungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu identifizieren. Zudem soll untersucht werden, ob der Einsatz von KI künftig Bestandteil des Curriculums in der Pflegeausbildung sein sollte.
Alle Fragen sind verpflichtend zu beantworten und daher im Fragebogen mit einem * markiert.
Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Rückschlüsse auf Ihre Person sind nicht möglich.
Zur Umfrage:
KI Nutzungsverhalten an Pflegeschulen
Herzlichen Dank für Ihre Zeit und Unterstützung!
Julia Lang & Josefine Pannewitz
Sie planen eine Studienarbeit oder ein Forschungsprojekt und suchen Pflegefachpersonen als Teilnehmende? Dann wenden Sie sich per E-Mail an pflegeberufsentwicklung@pflegekammer-rlp.de. Wir freuen uns auf Ihre spannenden Themen!
Umfragen und Studien der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
Berufliche Situation von Pflegefachpersonen über die Jahre
Im Sommer 2019 wurde das Institut für Demoskopie Allensbach, mit einer Befragung der Mitglieder der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz das erste Mal beauftragt. Diese wird seitdem alle zwei Jahre wiederholt durchgeführt. Das Ziel ist die Erhebung der aktuellen Einschätzung zur beruflichen Situation von Pflegenden. Auch 2025 fand diese erneut statt.
Die Umfragen aus den Jahren 2021 und 2023 widmeten sich darüber hinaus den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsalltag der in Pflegeberufen Beschäftigten. 2025 lag ein weiterer Fokus auf Gewalterfahrungen.
Erstmals konnte so die Situation von Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz detailliert im Verlauf der Jahre dargestellt werden. Den umfassende Ergebnisbericht erhalten Sie auf Nachfrage gerne bei uns: info@pflegekammer-rlp.de.