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Fortbildung

Um qualitativ hochwertige Pflege zu leisten, braucht es gut qualifizierte Pflegefachpersonen, deren Fachwissen auf den neuesten (pflege-) wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen! Ziele von Fortbildungen sind die Erhaltung, Erweiterung und Anpassung der bereits vorhandenen beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse, die sich in erster Linie auf die derzeit ausgeübte Tätigkeit beziehen.

Jede Pflegefachperson besitzt das Recht auf Fortbildung, dass sie gegenüber ihrem Arbeitgeber begründen kann (z.B. § 22 Abs. 1. Nr.1 HeilBG, § 6 Abs. 1 Berufsordnung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz).

Praxisanleitende, die in der Aus- und Weiterbildung tätig sind, haben ebenfalls eine besondere Verantwortung sich regelmäßig, insbesondere im Bereich der Berufspädagogik, fortzubilden (§ 4 Abs. 3 PflAPrV, § 8 Abs. 4 Nr. 4 WBO). Nähere Informationen zur den berufspädagogischen Fortbildungen finden Sie demnächst bei den entsprechenden FAQs.

Fortbildungsordnung

Mit dem Ziel das lebenslange Lernen von Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz zu fördern, entwickelt die Landespflegekammer aktuell die erste Fortbildungsordnung für Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz. Sie wird die erste Regelung zu Pflegefortbildungen im Rahmen der Selbstverwaltung der professionellen Pflege darstellen. Ziel der Fortbildungsordnung ist die Gesundheit der Bevölkerung durch hochwertige professionelle Pflege sicherzustellen und die Gesundheit der Pflegefachpersonen zu bewahren.

 

Derzeit werden durch die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz noch keine absolvierten Fortbildungen erfasst, Fortbildungspunkte vergeben sowie Fortbildungszertifikate (etc.) erstellt. Grundlage hierfür wird die Fortbildungsordnung sein, welche die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz aktuell entwickelt. Wir werden darüber zu gegebener Zeit in unserem Newsletter und auf der Homepage berichten.

24 Stunden jährliche Fortbildung für Praxisanleitende

Alle Praxisanleiter:innen, die im Rahmen der Pflegeausbildung tätig sind, müssen sich regelmäßig insbesondere im Bereich der Berufspädagogik fortbilden. Diese Pflicht besteht seit dem 01.01.2020. Jährlich müssen Fortbildungen von mindestens 24 Stunden besucht werden. Wir empfehlen, die Nachweise zu sammeln und für Abfragen der Schulaussichtsbehörden bereit zu halten.

Zuständig für die Pflegeausbildung und damit auch für die Praxisanleitung sind das Bildungs-, das Gesundheitsministerium sowie das Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz (Federführung: Bildungsministerium), sowie die Schulaufsichtsbehörden. Gemäß der Landesverordnung zur Ausführung ausbildungs- und prüfungsrechtlicher Vorschriften des Pflegeberuferechts orientieren sich die 24-Stunden-Fortbildungen an den Empfehlungen der Landespflegekammer. In Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium hat die Landespflegkammer Empfehlungen für die jährliche berufspädagogische Fortbildung von Praxisanleitenden herausgegeben. Diese stehen hier zum Download bereit:

Ausnahmen können bei den Schulaufsichtsbehörden sowie dem Bildungsministerium erfragt werden, häufig gestellte Fragen haben wir in den FAQs für Sie beantwortet.