Fachweiterbildung für Psychische Gesundheit – Landespflegekammer reduziert die Prüfungslast für die Teilnehmenden

Mainz, 24. August 2026 – Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat ihre Fachweiterbildung für Psychische Gesundheit überarbeitet. Ziele der neuen Struktur sind mehr Übersichtlichkeit und eine spürbare Entlastung bei den Prüfungen.

 

Eine eigens eingerichtete Projektgruppe mit ausgewiesener Expertise in psychiatrischer Pflege und Lehre hat gemeinsam mit einer Mitarbeiterin aus dem Geschäftsbereich Bildung und Berufsentwicklung die Rahmenvorgabe grundlegend neu strukturiert. Künftig gliedert sich die Fachweiterbildung – analog zu den anderen Angeboten der Pflegekammer – in zwei Basismodule und fünf Spezialisierungsmodule. Durch diese inhaltliche Zusammenlegung sinkt die Gesamtzahl der Modulprüfungen für die Teilnehmenden.

 

Auch der praktische Teil wurde optimiert. Neu eingeführt wurde ein Einsatz zur ersten Orientierung und zum Kennenlernen des Arbeitsfeldes, der sich am Konzept der generalistischen Pflegeausbildung orientiert. In diesem vertrauten Umfeld findet künftig auch die praktische Abschlussprüfung statt, was den Teilnehmenden mehr Sicherheit gibt.

 

„Mit der überarbeiteten Rahmenvorgabe schaffen wir eine klarere Struktur und reduzieren gleichzeitig die Prüfungslast. Wichtig war uns dabei, das hohe fachliche Niveau zu halten und die Weiterbildung gleichzeitig praxisnah und gut machbar zu gestalten“, so die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

 

Die Vertreterversammlung hatte die Reform bereits am 19. Juni 2026 einstimmig beschlossen. Die neuen Vorgaben gelten ab sofort für alle kommenden Kurse und können auf der Website der Landespflegekammer eingesehen werden.

 

Ein besonderer Dank der Kammer gilt den Mitgliedern der Expertengruppe, die ihre wertvolle Erfahrung aus der Praxis und der psychiatrischen Weiterbildung eingebracht haben.

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