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Pandemiebekämpfung ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Pflegekammer begrüßt Debatte zur allgemeinen Impfpflicht

„Das oberste Ziel im Umgang mit der vierten Corona-Welle und den alarmierenden Inzidenzzahlen ist, die medizinische und pflegerische Versorgung für die Bevölkerung sicherzustellen. Angesichts der ohnehin angespannten Lage im Gesundheitswesen braucht es deshalb umfassende und schnelle Maßnahmen, um die Impfquote der Bürgerinnen und Bürger deutlich zu erhöhen und die Zahl der Neuinfektionen und Hospitalisierungen effektiv und dauerhaft zu reduzieren. Das bedeutet konkret: Wenn die Impfbereitschaft in der Bevölkerung durch Aufklärungs- und Informationskampagnen nicht soweit gesteigert werden kann, dass wir in den Bereich der Herdenimmunität kommen, kann eine allgemeine Impfpflicht eine wirkliche Möglichkeit darstellen, die Pandemie nachhaltig wirksam zu bekämpfen“, so Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer.

Praxisanleiterinnen- und Praxisanleiterfortbildung

Bitte beachten Sie, die Weiterbildungsurkunden, die vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung für Weiterbildungen nach dem Landesgesetz über die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen ausgestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit!   

Alle Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, die im Rahmen der Pflegeausbildung tätig sind, müssen sich regelmäßig insbesondere im Bereich der Berufspädagogik fortbilden. Diese Pflicht besteht seit dem 01.01.2020. Jährlich müssen Fortbildungen von mindestens 24 Stunden besucht werden. Bitte heben Sie die Nachweise bei sich auf und halten Sie diese für eine Abfrage bereit.

Zuständig für die Umsetzung des Pflegeberufegesetzes und somit zuständig für die Pflegeausbildung sind das Bildungs-, das Gesundheitsministerium sowie das Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz (Federführung: Bildungsministerium). In der neuen „Landesverordnung zur Ausführung ausbildungs- und prüfungsrechtlicher Vorschriften des Pflegeberuferechts“ finden Sie unter § 4 aufgeführt, dass die 24-Stunden-Fortbildungen sich an die „Empfehlung der Landespflegekammer“ orientieren. Die Empfehlungen bilden pflegepädagogische Qualitätsstandards ab. Ausnahmen kann man bei den Schulaufsichtsbehörden und dem Bildungsministerium erfragen.

Die Empfehlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz für die jährliche Fortbildung von Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter für die Ausbildung in den Pflegeberufen stehen jetzt zum Download bereit:

 

Weitere Informationen und die FAQs zum Thema finden im Bereich Ausbildung & Studium

Mitgliedschaft

Hier finden Sie alle Informationen rund um Ihre Mitgliedschaft. Wir freuen uns, Sie (bald) als neues Mitglied der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz begrüßen zu dürfen.

Sie sind damit Teil der ersten Pflegekammer in Deutschland und Teil einer historischen Entwicklung hin zu einer starken und international anschlussfähigen Pflegeprofession in Deutschland.

Themen

Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz - Freiwilligen-Pflegepool weiter aktiv

In Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz hat die Landespflegekammer im Frühjahr 2020 eine zentrale Meldestelle eingerichtet. Durch diese sollen in Krisenfällen personelle Engpässe abgefedert werden. Während der Coronapandemie konnte es so schon zu zahlreichen Vermittlungen von freiwilligen Helfern kommen.

Die Flutkatastrophe bietet nun einen weiteren Anlass, um alle hilfsbereite Pflegefachpersonen und ausgebildete Pflegehilfskräfte dazu aufzurufen, sich bei der zentralen Meldestelle zu melden. Einige freiwillige Helfer haben sich bereits registrieren lassen und helfen in den von der Flutkatastrophe besonders betroffenen Regionen. Durch weitere Vermittlungen kann kurzfristig und ggf. auch über einen längeren Zeitraum zur Entlastung der Pflegenden vor Ort beigetragen werden.

Weitere Informationen zu unserem Freiwilligen-Pflegepool finden Sie hier.

Termine

100 % MEINE LEIDENSCHAFT

Als Thailänder bin ich in einer Kultur groß geworden, die mit Menschen achtsam umgeht, geduldig ist und in der Dienstleistungen eine wichtige Rolle spielen. Wenn ich nach dem Dienst nach Hause komme habe ich gerne das Gefühl, die Menschen, denen ich pflegerisch helfen konnte fühlen sich wohl. Als junger Pflegender ist eine Dienstplangestaltung, die mir auch eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, wie das Engagement in Vereinen oder das Treffen mit Freunden ermöglicht unerlässlich. Für mich ein entscheidendes Kriterium im Umgang mit dem Personalnotstand.

– Kittipong Promragsa.

100 % IM LEBEN

Seit 1998 arbeite ich im Krankenhaus als Krankenschwester und weiß, dass die derzeitigen betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, mit den daraus resultierenden Konditionen im pflegerischen Arbeitsverhältnis, wenige Menschen motiviert, den Pflegeberuf erlernen zu wollen bzw. die Verweildauer der Arbeitnehmer in der Pflege fördert. Ich hoffe auf starke Pflegekammern und damit einhergehende einsichtige gesundheitspolitische Entscheidungen, die verbesserte Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und die Attraktivität des Pflegeberufes schaffen.

– Kerstin Gartig.

100 % VOLLGAS

Eine gute und verbesserte Kooperation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen halte ich für unerlässlich. Mein berufliches Interesse gilt der Arbeit mit Menschen und ihrer Geschichte. Eine gute und verbesserte Kooperation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen wirkt sich auch auf den mir wichtigen medizinischen Aspekt meiner Arbeit aus. Hiervon in meiner Freizeit abzuschalten gelingt mir am besten bei voller Konzentration auf anspruchsvolle Mountainbike-Touren.

– Markus Maus.

Ihr Kontakt

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (KdöR)
Große Bleiche 14-16
55116 Mainz

Öffnungszeiten
09:00 bis 17:00 Uhr
Telefon
06131.32 73 80, erreichbar von 08:00 bis 17:00 Uhr
Fax
06131.32 73 899
Mail
info@pflegekammer-rlp.de